Die e-Zigarette ist im Vergleich zur klassischen Zigarette ein komplexes elektrisches Gerät, das aus diversen Einzelteilen besteht. Eines dieser Einzelteile ist der Verdampfer. Sie sind das Herzstück einer elektrischen Zigarette. Die Verdampfer. In verschiedenen Varianten sind sie für das Dampfvergnügen verantwortlich, das Dampfer zu schätzen wissen. Doch Verdampfer ist nicht gleich Verdampfer. Unterschiedliche Modelle bieten verschiedene Vorteile. Hier (Problem Nr. 4 –  Es gluckert und gurgelt) haben wir Euch bereits berichtet, was passiert ,wenn der Verdampfer nicht mehr richtig arbeitet und wie sich das auf das Dampfvergnügen auswirkt. Doch nun möchten wir einmal näher auf den Verdampfer, seine Arbeitsweise und die verschiedenen Modelle eingehen.

 

Zwischen Akku und Mundstück: Mehr als nur ein Verbindungsteil

Der Verdampfer befindet sich meist zwischen Akku und Mundstück und verbindet beide Teile miteinander. An der unteren Seite ist ein Gewinde zu finden, an das der Akku angeschraubt werden kann. Auch das Mundstück wird meist aufgeschraubt. Der Verdampfer ist in vielen Fällen (siehe „Standard-Verdampfer“) ein zylinderförmiges Metallröhrchen. Im Inneren befindet sich ein Heizdraht (auch Heizwendel genannt), der die Liquids erhitzt und damit den Dampf erzeugt, ein Docht leitet die Flüssigkeit. Das Prinzip ist von Nebelmaschinen übernommen. Doch nicht jeder Verdampfer ist gleich. Es gibt verschiedene Typen und auch verschiedene Arten, wie das Liquid in diesem Teil der elektrischen Zigarette verdampft wird.

Vielfalt unter den Verdampfern: Verschiedene Stärken und Füllgrößen

Dieses Verbindungsstück kann als sogenannter „Standard-Verdampfer“ in der elektrischen Zigarette untergebracht sein. Dahinter verbirgt sich der Verdampfer, der in den meisten Sets mitgeliefert wird, 2 bis 3,7 Ohm Stromspannung benötigt und damit auch eine normale Dampfmenge bietet. Die sogenannten Low-Resistant-Verdampfer („LR-Verdampfer“) unterscheiden sich optisch nicht von der Standard-Variante, aber benötigen weniger Stromspannung. Dadurch wird das Liquid stärker erhitzt und mehr Dampf produziert. Diese Variante ist meist teuer, aber auch langlebiger. Hinter dem Begriff „Big Verdampfer“ verstecken sich Modelle, die ein größeres Fassungsvolumen für die Flüssigkeit haben. Ihr Vorteil: Sie müssen seltener nachgefüllt werden. Sie sind meist milder und bieten sich Dampfern an, die bei der Standard-Variante ein Kratzen im Hals haben.

 

Von Depot zum Tank: Verschiedene Arten der Verdampferintegration

Die Vielfalt unter den Verdampfer endet jedoch nicht bei Stromspannung und Befüllgröße. Auch die Art, den Verdampfer zu integrieren, ist von E-Zigarette zu E-Zigarette verschiedene. Unter dem Begriff „Atomizer“ beispielsweise werden ganz normal mit Watte befüllte Depots verstanden, die Liquids und Heizdraht in sich haben. Der Begriff „Cartomizer“ bezeichnet eine Kombination von Verdampfer und Mundstück. Diese Variante wird meist als Einwegversion angeboten. Der Vorteil: Hier passt mehr Liquid hinein, lästiges Nachfüllen ist somit nicht nötig. Dennoch kann mittels Spritze und Kanüle bei Bedarf der „Cartomizer“ mehrfach verwendet werden. Eine weitere Variante ist der „Clearomizer“, der ähnlich wie der „Cartomizer“ funktioniert. Der Verdampfer sitzt am Mundstück und benötigt ein dünnflüssiges Liquid. Statt eines Depots kann ein Verdampfer auch einen Tank haben. Hier gibt es weder Watte noch Docht. Der Verdampfer befindet sich in seiner ursprünglichen Version direkt am Mundstück und das Liquid wird durch einen Dorn geleitet. Der „Clearomizer“ wird als modernste Entwicklungsstufe des Verdampfers angesehen. Neueste Entwicklungen integrieren die sogenannte Bottom-Coil-Technologie – der Verdampfer am Boden des Tanks.

 

Die Wickelvariante: Selbst ist der Dampfer

Was beim Rauchen die Dreh- und Stopfvariante ist, stellen die Selbstwicklerverdampfer für die E-Zigarette dar. Denn auch hier kann der Dampfer selbst Hand anlegen. Hier wird die Verdampfereinheit selbst gebaut – aus Docht, Draht und Heizwendel. Mittels unterschiedlicher Drähte und Anzahl der Wicklung kann somit die Dampfleistung oder der Geschmack selbst beeinflusst werden. Doch Selbstwicklung bedarf Übung – hier sollte der Dampfer das Prinzip der elektrischen Zigaretten grundlegend verstehen.

 

Bildquelle: https://pixabay.com/de/taifun-dampfen-e-zigarette-668445/

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