…. oder wie ich durchs Dampfen zum Nichtraucher geworden bin. 

 

Kommen wir gleich zum Punkt, Sie möchten also mit dem Rauchen aufhören. Sie haben genug von Nikotinpflastern, Nikotinkaugummis und merkwürdigen Inhalatoren und suchen eine echte Alternative zur Zigarette? Dann sind Sie an dem Selben Punkt an dem ich auch einmal war.

 

Vielleicht sind Sie bereits in Ihrem Freundeskreis auf die E-Zigarette aufmerksam geworden oder Sie kennen sogar jemanden, der damit erfolgreich das Rauchen aufgegeben hat. Wenn Sie nun selber diesen Schritt wagen möchten, dann kann ich Ihnen dazu nur gratulieren. Glauben Sie mir, das Leben ohne Zigaretten ist einfach besser. Ich kann morgens aufwachen, ohne mir die Lunge auszuhusten und stinke nicht wie ein Aschenbecher. Und Sie können das auch!

 

Damit Ihnen der Umstieg leichter fällt, möchte ich gerne meine eigenen Erfahrungen bei der Nikotinentwöhnung per E-Zigarette mit Ihnen teilen.

 

Tabaksteuer und e-ZigarettensteuerKönnen Sie wirklich mit E-Zigaretten das Rauchen aufgeben?

 

Mit Hilfe von E-Zigaretten das Rauchen aufgeben ist leicht, denn Sie können Sich damit schrittweise vom Nikotin entwöhnen. Zu Anfang macht es Sinn, wenn Sie sich für eine E-Zigarette mit dem höchsten Nikotingehalt entscheiden. Das macht den Umstieg bedeutend leichter, glauben Sie mir. Ich habe zu Beginn den Fehler gemacht und mit einem zu niedrigen Nikotingehalt angefangen. Das Ergebnis war eine unbefriedigende Dampferfahrung. Vermeiden Sie also meinen Fehler und beginnen Sie mit einem stärkeren Nikotingehalt. Das wird Ihnen den Umstieg viel leichter machen.

 

 

Sie haben sich ans Dampfen gewöhnt? Nun kommt der nächste Schritt…

 

Wenn Sie erst einmal eine Weile E-Zigaretten dampfen und sich daran gewöhnt haben, wird es Zeit zum nächsten Schritt: den Nikotingehalt der E-Zigarette langsam abzusenken. Jedes Liquid mit Nikotin, gibt es in unterschiedlichen Stärken. Für viele Raucher kann dieser Schritt etwas beängstigend sein, zumindest war es das für mich. Stellen Sie sich aber einfach vor, Sie würden auf eine andere Marke Zigaretten umsteigen. Dieser Gedanke hat es mir erheblich leichter gemacht, den Nikotingehalt meiner E-Zigarette schrittweise abzusenken. Ihr Körper wird sich schnell daran gewöhnen, es ist nur eine Frage der Zeit.

 

Bei mir ging das ganze recht schnell. Ich habe nur ungefähr einen Monat lang E-Zigaretten mit dem höchsten Nikotingehalt gedampft, bevor zu schwächeren E-Liquids gewechselt habe. Wann ist für Sie der beste Zeitpunkt? Dann, wenn es sich für Sie richtig anfühlt. Lassen Sie sich also Zeit und gewöhnen Sie sich erst einmal an den Umgang mit der E-Zigarette. So verhindern Sie, dass Sie mit einem zu schnellen Umstieg für Frust sorgen. Wenn Sie erst einmal ein paar Monate mit dem höchsten Nikotingehalt dampfen, ist das völlig OK. Besser, Sie lassen sich Zeit und schaffen erfolgreich den Umstieg, als wenn Sie sich das Leben selbst unnötig schwer machen.eZigarette_Dampfen

 

So senken Sie den Nikotingehalt langsam ab

 

Wenn für Sie der Zeitpunkt gekommen ist, bestellen Sie sich einfach eine neue Ladung E-Liquids, aber diesmal mit einem niedrigeren Nikotingehalt. Wenn Sie also zu Beginn eine Sorte mit 18 mg/ml benutzt haben, versuchen Sie es einfach mal mit 12 mg/ml. Dann benutzen Sie dieses E-Liquid wieder so lange, bis Sie sich erneut einen Umstieg auf eine schwächere Sorte zutrauen. Bei mir hat diese zweite Phase wieder etwa einen Monat gedauert, bevor ich mich an eine Sorte mit 6 mg/ml herangetraut habe. Im Nachhinein hätte ich mir aber auch etwas mehr Zeit lassen können und den Umstieg so angenehmer gestalten können. Ich empfehle Ihnen, am Besten 8 bis 9 Wochen lang die mittelstarke Sorte E-Liquid zu benutzen, bevor Sie eine schwächere Sorte wählen.

 

Wann es Zeit für ein schwaches E-Liquid ist

 

Sie werden schnell spüren, wann der perfekte Zeitpunkt für die nächste Stufe an E-Liquids gekommen ist. Bei mir war das so, dass ich meine E-Zigaretten immer wieder einfach mal zu Hause gelassen habe. Ich habe an diesem Punkt bereits

Einschränkung für e-Zigaretten Konsumenten durch die WHO.

eine deutliche Verbesserung gespürt und war nicht mehr so auf das Nikotin angewiesen, auch wenn ich immer noch ein deutliches Verlangen danach hatte. Der Gedanke, eine Stunde lang warten zu müssen, bis ich zu Hause bin und wieder dampfen kann, hat mir zu diesem Zeitpunkt keinen solchen Schrecken mehr bereitet. Wenn Sie zwischendrin Ihre E-Zigaretten einfach einmal vergessen, ist das ein sehr gutes Zeichen. Das bedeutet, dass Ihr Gehirn nicht ständig mit Nikotin beschäftigt ist. Ein sehr guter Schritt auf dem Weg zum Nichtraucher!

 

Der letzte Schritt zum nikotinfreien E-Liquid

 

Jetzt ist der Endspurt angesagt! Es kann etwas beängstigend sein, aber Sie wussten ja dass dieser Tag kommen würde, als Sie sich vorgenommen haben, Nichtraucher zu werden. Der Tag, an dem Sie endlich die Ketten der Nikotinsucht abstreifen. Kaufen Sie sich ein nikotinfreies E-Liquid und füllen Sie damit Ihre Kartusche auf. Sie werden wissen, wann der perfekte Tag gekommen ist. Denn an diesem Tag werden Sie morgens aufwachen und sich denken „Heute ist es soweit!“ Es macht also keinen Sinn, wenn Sie sich hier Druck machen. Warten Sie einfach ab, bis der perfekte Zeitpunkt gekommen ist. Diese Methode hat zumindest für mich sehr gut funktioniert.

 

Fazit

 

Der Trick beim Aufhören, ist es langsam angehen zu lassen. Meiner Erfahrung nach, ist es umso schwerer, je schneller ich versuche aufzuhören. Wenn ich mir aber genug Zeit lasse, ist der ganze Prozess „schmerzfrei“ und die Erfolgsquote liegt viel höher. Denken Sie auch daran: wenn es doch einmal zu einem „Rückfall“ kommt und Sie wieder zur Zigarette greifen, ist das kein Weltuntergang. Sie können den ganzen Prozess jederzeit wieder von vorne starten und sich langsam entwöhnen. Probieren Sie es also einfach aus. Legen Sie sich eine E-Zigarette und entsprechende E-Liquids zu und machen Sie den ersten Schritt zum Nichtraucher!

 

 

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